kunst und fotografie und wein und geselligkeit ...
19:00 h - Lesung Regine Koth-Afzelius VOM LEBENDSCHACH ZUM TAPIR
Es rückt ihre Texte ins rechte Licht: Regine Koth Afzelius
Es liest: Leo Berthold
Es moderiert: Peter Hodina
Klavier und Gesang: Rebekka Zach
Regine Koth Afzelius zog mit einem Wein-, einem Shiatsu- und schließlich einem dänischen Architekturdiplom von der Stadt aufs Land und begann dort alsbald zu malen und zu schreiben. Dabei entstanden vier Romane: 'Die letzte Partie (Müry Salzmann), 'Der Kunstliebhaber', 'Die Leibwächterin' und 'Homo Tapir' (alle drei Edition Rösner).
Hermann Hesse weckte in Leo Berthold die Faszination für die Sprache. Literatur durch Interpretation zum Leben zu erwecken wurde zu einer Leidenschaft, die sich zu einem zweiten Standbein und bereichernden Ausgleich zu seiner Tätigkeit als Physiotherapeut und Osteopath entwickelte. Vom Sprechen zum Theater ist es dann nur mehr ein kleiner Schritt. Aufgrund der schlechten Verkehrsverbindungen zum Burgtheater entschied er sich schließlich für den Theraterverein Gänserndorf.
Peter Hodina, eine Neujahrsgeburt aus Salzburg Stadt, bezog die Feuerwerke auf sich und stellte als doppelter Lehrersohn seine Grandiosität durch vielfältiges Scheitern in Frage. Der Vielleser befähigte sich schließlich autodidaktisch zum Schreiben. Nach der Trilogie 'Steine und Bausteine' erschien die Notate-Sammlung 'Spalier der Farne'; ein weiterer Band folgt im Verlag fabrik.transit.
Rebekka Zach hat es von der Steiermark über Wien nach Gänserndorf verschlagen. Im 'echten' Leben Logopädin und Mama, leitet sie seit einiger Zeit das Frauenensemble Red Shoes und wagt sich nun an Gesang und Klavierbegleitung in Personalunion.
fem*art*salon
ist eine neue monatliche Veranstaltungsreihe von OBRA in Kooperation mit der Galerie Gisela Abraham, DISTRICT4art, Haydngasse 15, 1060 Wien.
Geleitet von Aiko Kazuko Kurosaki, werden in dem künstlerischen Ambiente die aktuellen Möglichkeiten zur Partizipation an diversen regionalen und überregionalen feministischen Projekten mit künstlerischen und aktivistischen Aspekten, wie zum Beispiel "Frauen*streik", "FRAUEN*streiken", "Stillgelegt", DACH-Vernetzung gegen Feminizid", StoP - Statdtteile ohne Partnergewalt", FOOTPRINT, oder das "Int. Feminizide-Queerzide-Transzide-Tribunal 2028", u.w. präsentiert und diskutiert.
Save the Dates:
Die nächsten fem*art*salon Termine sind:
19.08.2026, 18:00 Uhr
16.09.2026, 18:00 Uhr
19.10.2026, 18:00 Uhr
25.11.2026, 18:00 Uhr
09.12.2026, 18:00 Uhr
(terminliche Änderungen vorbehalten)
Anmeldung erbeten unter info@district4art.eu
Buchpräsentation
Künstlerische Agilität – 30 Wege zur schöpferischen Kraft
Dagmar Frick-Islitzer
Konzept: Im Jahr 2021 entstand die Idee, eine Podcast-Reihe «Künstler:innen im Gespräch» und daraus ein Buch mit 30 Künstlergesprächen und 30 Collagen zu verwirklichen.
Dagmar Frick-Islitzer lud Künstler:innen aus allen künstlerischen Sparten ein, sich einen von 30 Begriffen zu wählen, der sie am meisten auszeichnet. Die 15 Künstlerinnen und 15 Künstler kommen aus Liechtenstein, aus der Schweiz, aus Deutschland, Österreich und Südtirol.
Dagmar Frick-Islitzer führte mit den 30 Künstler:innen je ein Gespräch über ihren gewählten Begriff in Zusammenhang mit ihrer Kunst, überarbeitete die Audiodatei und strahlte von April 2021 bis Dezember 2022 alle drei Wochen einen Podcast aus. Nachzuhören auf: https://kuenstlerbrille.com/podcasts/
Aus den Transkripten der geführten Gespräche hat Dagmar Frick-Islitzer
30 Texte in Form von Fragen und Antworten verfasst. Die Gespräche sind eingebettet zwischen einer Einleitung und einem Resümee und Fragen zum persönlichen Nachdenken.
Die Gespräche sind visuell unterbrochen durch 30 Collagen von Dagmar Frick-Islitzer.
Aus 340 Manuskriptseiten à 1'800 Zeichen ist das Buch «Künstlerische Agilität – 30 Wege zur schöpferischen Kraft» entstanden, das jetzt vorliegt. Es ist das vierte Buch von Dagmar Frick-Islitzer.
Lesung 23.9.2026, 19:00
Einlass 18:30 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten
Im Anschluss Snacks & Wein | Freie Spende
Reihe „Wortschätze“
Schreibworkshop mit Anastasia Schmierer / Lisa Sophie Steiner
Schreiben beginnt nicht am Papier
Ein zweitägiger Workshop über Wahrnehmung, Sprache und die Freude am Experiment.
Zwischen Galerie und Grätzl sammeln wir Eindrücke, spielen mit Wörtern, beobachten, erinnern und schreiben. Ohne Leistungsdruck, gerne ohne Schreiberfahrung. Wir schreiben nicht "schön". Wir schreiben lebendig. Manchmal komisch. Manchmal schräg. Manchmal radikal ehrlich. Sprache darf stolpern, spielen, schreien, schweigen oder tanzen. Alles beginnt mit dem genauen Hinschauen.
Wir werden
- Wörter sammeln.
- Mit Sprache experimentieren.
- Draußen beobachten.
- Geräusche in Texte verwandeln.
- Aus Bildern Geschichten machen.
- Gemeinsam lachen.
- Und wahrscheinlich Dinge schreiben, von denen wir vorher nicht wussten, dass sie in uns stecken.
Ein Workshop in zwei Teilen.
Freitag 25.9.2026 15:30-17:30:
• Ankommen
• Wahrnehmen
• Sammeln – drinnen und draußen
• kleine Texte
• Freude am Experimentieren
Samstag 26.9.2026; 10:00-13:00:
• Weiterarbeiten
• Spiel mit Form und Technik
• Performance: Tipps und Tricks
• Texte teilen (freiwillig)
• Feedback
• Bis 14:00 Ausklang in der Galerie
Bitte Schreibzeug mitbringen!
Die Teilnahme am Workshop kostet € 60,00.
Es gibt vor Ort Getränke und Snacks.
Die Galerie freut sich über Spenden.
A N M E L D U N G E N
Bitte bis spätestens Freitag, 18. September 2026!
Anmeldungen bitte via E-Mail an:
Lisa Sophie Steiner | gemeinsamschreiber@gmail.com und
Galerie Gisela Abraham | info@district4art.eu
Mindestens 6, maximal 10 Teilnehmer:innen! Gegebenenfalls wird bei ausgebuchtem Workshop eine Warteliste angelegt.
Vernissage zur Soloausstellung